Forderungen des LFV Bayern für mehr Gewässerschutz
Der Landesfischereiverband Bayern fordert mehr Wasser in Flüssen, weniger Wasserentnahmen und mehr Durchgängigkeit für Fische.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Restwasserregelungen sollen an die aktuellen klimatischen Entwicklungen angepasst werden.
- Es sollen umfassende Summationsprüfungen über Verwaltungsgrenzen hinweg sowie deutlich intensivere Kontrollen der…
- Die Gewässerdurchgängigkeit soll konsequent hergestellt werden.
Der Landesfischereiverband Bayern hat drei Kernforderungen für mehr Gewässerschutz bei der Klimaanpassungsstrategie gestellt. Dazu gehören die Anpassung von Restwasserregelungen an die aktuellen klimatischen Entwicklungen, die wirksame Kontrolle von Wasserentnahmen und die Konsequente Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit.
Die Messdaten belegen, dass in Hitzeperioden wie im Jahr 2026 regelmäßig kritische Temperaturen in vielen Flüssen und Bächen erreicht werden. Die Wassertemperatur der Isar in München überschritt bereits die 21-Grad-Marke, ab der es für Forellen gefährlich wird.
Zudem nehmen die Dauer und Intensität von Trockenphasen zu. Empfindliche Arten wie Bachforelle, Äsche und Huchen sind besonders betroffen.
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