Atlantischer Stör: Merkmale, Lebensraum und Schonzeit
Acipenser oxyrinchus
Der Atlantische Stör war in Deutschland ausgestorben. Merkmale, Lebensraum, Laichzeit und Schonzeit im Überblick.
Steckbrief
- Familie
- Störe (Acipenseridae)
- Größe
- erwachsen meist 1,5–3 m
- Lebensraum
- Küstengewässer; zum Laichen in große Flüsse
- Nahrung
- Bodentiere, Würmer, Krebstiere, kleine Fische
- Laichzeit
- Frühsommer in großen Flüssen
Die Art Atlantischer Stör (Acipenser oxyrinchus) gehört zu den Stören (Acipenseridae). Typische Größe: erwachsen meist 1,5–3 m. Lebensraum: Küstengewässer; zum Laichen in große Flüsse. Laichzeit: Frühsommer in großen Flüssen.
Merkmale
- Großer Stör mit spitzer Schnauze
- Unterständiges, vorstülpbares Maul
- Unsymmetrische Schwanzflosse, oberer Lappen länger
- Dunkler Rücken, heller Bauch, kräftige helle Knochenschilde
- 4 glatte, ungefranste Barteln, näher an der Schnauzenspitze als am Maul
- 5 Längsreihen Knochenschilde
Lebensraum und Lebensweise
Der Atlantische Stör war in Deutschland ausgestorben. In der Oder und der Ostsee wird er seit einigen Jahren wieder angesiedelt; gefangene Tiere sind sofort schonend zurückzusetzen.
Nahrung: Bodentiere, Würmer, Krebstiere, kleine Fische. Fortpflanzung: Frühsommer in großen Flüssen.
Verwechslungsgefahr
So unterscheidest du die Art Atlantischer Stör von ähnlichen Arten:
- Sterlet – bleibt klein und hat gefranste Barteln.
Schonzeit und Mindestmaß
Schonzeit und Mindestmaß der Art Atlantischer Stör legt jedes Bundesland selbst fest, Gewässerbewirtschafter können strengere Regeln erlassen. Verbindlich sind die aktuellen Vorschriften deines Bundeslands und die Angaben auf deinem Erlaubnisschein.
Beispiel Bayern: In Bayern ist die Art Atlantischer Stör ganzjährig geschont und darf nicht entnommen werden (AVBayFiG).