Schwarzmundgrundel: Merkmale, Lebensraum und Schonzeit
Neogobius melanostomus
Steckbrief Schwarzmundgrundel: Merkmale, Lebensraum, Nahrung, Laichzeit, Verwechslungsgefahr und Schonzeit im Überblick.
Steckbrief
- Familie
- Grundeln (Gobiidae)
- Größe
- meist 10–20 cm
- Lebensraum
- Steinige Ufer großer Flüsse, Kanäle und Häfen; auch Ostsee
- Nahrung
- Muscheln, Bodentiere, Fischlaich
- Laichzeit
- April bis September, mehrmals; das Männchen bewacht das Gelege
- Status
- Aus dem Schwarzmeerraum eingeschleppt
Die Art Schwarzmundgrundel (Neogobius melanostomus) gehört zu den Grundeln (Gobiidae). Typische Größe: meist 10–20 cm. Lebensraum: steinige Ufer großer Flüsse, Kanäle und Häfen; auch Ostsee. Laichzeit: April bis September, mehrmals; das Männchen bewacht das Gelege. Status: aus dem Schwarzmeerraum eingeschleppt.
Merkmale
- Grundel mit großem Kopf und breitem Maul
- Bauchflossen zu einer Saugscheibe verwachsen
- Großer schwarzer Fleck am hinteren Ende der ersten Rückenflosse
- Graubraun marmoriert
- Zwei getrennte Rückenflossen
Lebensraum und Lebensweise
Die Schwarzmundgrundel stammt aus dem Schwarzmeerraum und hat sich über Kanäle und Schiffsverkehr in Donau, Rhein, Main und Ostsee ausgebreitet. Sie verdrängt heimische Grundfische.
Nahrung: Muscheln, Bodentiere, Fischlaich. Fortpflanzung: April bis September, mehrmals; das Männchen bewacht das Gelege.
Verwechslungsgefahr
So unterscheidest du die Art Schwarzmundgrundel von ähnlichen Arten:
- Mühlkoppe – hat getrennte Bauchflossen und keinen Fleck in der Rückenflosse.
Schonzeit und Mindestmaß
Schonzeit und Mindestmaß der Art Schwarzmundgrundel legt jedes Bundesland selbst fest, Gewässerbewirtschafter können strengere Regeln erlassen. Verbindlich sind die aktuellen Vorschriften deines Bundeslands und die Angaben auf deinem Erlaubnisschein.
Ob für die Art Schwarzmundgrundel eine Schonzeit oder ein Mindestmaß gilt, steht in der Fischereiverordnung deines Bundeslands. Viele Länder führen Schonzeiten und Mindestmaße als Tabelle in der Verordnung auf.