Mühlkoppe: Merkmale, Lebensraum und Schonzeit
Cottus gobio
Die Mühlkoppe hat keine Schwimmblase und lebt dicht am Grund zwischen Steinen. Merkmale, Lebensraum, Laichzeit und Schonzeit im Überblick.
Steckbrief
- Familie
- Groppen (Cottidae)
- Größe
- meist 10–15 cm
- Lebensraum
- Kühle, saubere Bäche und Flüsse mit steinigem Grund
- Nahrung
- Bodentiere, Fischlaich
- Laichzeit
- Februar bis Mai; das Männchen bewacht das Gelege unter einem Stein
Die Art Mühlkoppe (Cottus gobio) gehört zu den Groppen (Cottidae). Typische Größe: meist 10–15 cm. Lebensraum: kühle, saubere Bäche und Flüsse mit steinigem Grund. Laichzeit: Februar bis Mai; das Männchen bewacht das Gelege unter einem Stein.
Merkmale
- Großer, breiter, flacher Kopf, nach hinten keulenförmig verjüngter Körper ohne Schuppen
- Kiemendeckel mit kräftigem, gekrümmtem Dorn
- Sehr große, fächerförmige Brustflossen
- Bauchflossen brustständig (unter den Brustflossen)
- Zwei Rückenflossen, die vordere mit Stachelstrahlen
- Bräunlich marmoriert, liegt auf dem Grund
Lebensraum und Lebensweise
Die Mühlkoppe hat keine Schwimmblase und lebt dicht am Grund zwischen Steinen. Sie zeigt sauberes Wasser mit lockerem, steinigem Grund an.
Nahrung: Bodentiere, Fischlaich. Fortpflanzung: Februar bis Mai; das Männchen bewacht das Gelege unter einem Stein.
Verwechslungsgefahr
So unterscheidest du die Art Mühlkoppe von ähnlichen Arten:
- Schwarzmundgrundel – hat zu einer Saugscheibe verwachsene Bauchflossen.
- Bachschmerle – hat sechs Barteln.
Schonzeit und Mindestmaß
Schonzeit und Mindestmaß der Art Mühlkoppe legt jedes Bundesland selbst fest, Gewässerbewirtschafter können strengere Regeln erlassen. Verbindlich sind die aktuellen Vorschriften deines Bundeslands und die Angaben auf deinem Erlaubnisschein.
Beispiel Bayern: In Bayern gilt für die Art Mühlkoppe: Schonzeit vom 1. Februar bis 30. April (AVBayFiG).