Fischbestände in der Schweiz im Wandel: Empfindliche Arten verlieren an Zahl
Eine neue Studie des BAFU zeigt, wie sich Fischbestände in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Empfindliche Fischarten wie Forellen und Äschen werden seltener, während wärmeliebende Arten zunehmen.
Das Wichtigste in Kürze
- Empfindliche Fischarten wie Forellen und Äschen werden seltener.
- Wärmeliebende Fischarten nehmen zu.
- Die Fischgemeinschaften gleichen sich zunehmend an.
- Die Studie unterstreicht die Bedeutung von naturnahen, strukturreichen und vernetzten Gewässern.
Die Studie bezieht sich auf Fliessgewässer in der Schweiz und erfasst Daten von 1981 bis 2024. Empfindliche Fischarten wie Forellen, Äschen und andere kältebedürftige Arten werden seltener, während wärmeliebende Arten zunehmen. Die Fischgemeinschaften gleichen sich zunehmend an.
Das Ergebnis ist besorgniserregend, da empfindliche Fischarten bei steigenden Wassertemperaturen geeignete Rückzugsräume und intakte Lebensräume benötigen. Die Studie unterstreicht die Bedeutung von naturnahen, strukturreichen und vernetzten Gewässern, ausreichender Restwassermenge sowie gezielter Massnahmen zur Stärkung der Klimaresilienz.
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