Bachforelle: Merkmale, Lebensraum und Schonzeit

Salmo trutta fario

Aktualisiert: Lesezeit: 1 Min. Auch: Steinforelle, Forelle

Die Bachforelle ist der Leitfisch der oberen Fließgewässerregion. Merkmale, Lebensraum, Laichzeit und Schonzeit im Überblick.

Steckbrief

Familie
Lachsfische (Salmonidae)
Größe
meist 25–40 cm, in großen Gewässern bis über 60 cm
Lebensraum
Kühle, sauerstoffreiche Bäche und Flüsse mit kiesigem Grund (Forellenregion), auch klare Seen
Nahrung
Insektenlarven, Bachflohkrebse, Anflug; große Forellen auch Kleinfische
Laichzeit
Oktober bis Januar, Kieslaicher: das Weibchen schlägt eine Laichgrube in den Kies

Die Art Bachforelle (Salmo trutta fario) gehört zu den Lachsfischen (Salmonidae). Typische Größe: meist 25–40 cm, in großen Gewässern bis über 60 cm. Lebensraum: kühle, sauerstoffreiche Bäche und Flüsse mit kiesigem Grund (Forellenregion), auch klare Seen. Laichzeit: Oktober bis Januar, Kieslaicher: das Weibchen schlägt eine Laichgrube in den Kies.

Merkmale

  • Spindelförmiger Salmonidenkörper mit kleiner Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse
  • Endständiges, weit gespaltenes Maul, Maulspalte reicht bis hinter das Auge
  • Auf den Flanken schwarze Punkte und rote Punkte mit hellem, weißlichem Hof
  • Schwanzflosse ungefleckt und nur schwach eingebuchtet; Fettflosse oft rötlich gesäumt
  • Rücken bräunlich-oliv, Flanken goldgelb, Bauch hell
  • Eine Rückenflosse und eine Fettflosse

Lebensraum und Lebensweise

Die Bachforelle ist der Leitfisch der oberen Fließgewässerregion. Sie braucht kühles, klares Wasser mit hohem Sauerstoffgehalt und hält Standplätze hinter Steinen, unter Wurzeln oder an Uferkanten, die sie gegen Artgenossen verteidigt. Ihre Färbung schwankt stark je nach Gewässer.

Nahrung: Insektenlarven, Bachflohkrebse, Anflug; große Forellen auch Kleinfische. Fortpflanzung: Oktober bis Januar, Kieslaicher: das Weibchen schlägt eine Laichgrube in den Kies.

Verwechslungsgefahr

So unterscheidest du die Art Bachforelle von ähnlichen Arten:

  • Regenbogenforelle – hat ein rosa Längsband und eine dicht schwarz gepunktete Schwanzflosse.
  • Bachsaibling – trägt helle Punkte und eine Marmorierung auf dem Rücken.

Schonzeit und Mindestmaß

Schonzeit und Mindestmaß der Art Bachforelle legt jedes Bundesland selbst fest, Gewässerbewirtschafter können strengere Regeln erlassen. Verbindlich sind die aktuellen Vorschriften deines Bundeslands und die Angaben auf deinem Erlaubnisschein.

Beispiel Bayern: In Bayern gilt für die Art Bachforelle: Schonzeit vom 1. Oktober bis 15. März und Schonmaß 26 cm (AVBayFiG).

Häufige Fragen

Woran erkennt man die Art Bachforelle?
Spindelförmiger Salmonidenkörper mit kleiner Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse; endständiges, weit gespaltenes Maul, Maulspalte reicht bis hinter das Auge; auf den Flanken schwarze Punkte und rote Punkte mit hellem, weißlichem Hof.
Wie groß wird die Art Bachforelle?
Die Art Bachforelle wird meist 25–40 cm, in großen Gewässern bis über 60 cm groß.
Wann laicht die Art Bachforelle?
Laichzeit der Art Bachforelle: Oktober bis Januar, Kieslaicher: das Weibchen schlägt eine Laichgrube in den Kies.
Wovon ernährt sich die Art Bachforelle?
Nahrung der Art Bachforelle: Insektenlarven, Bachflohkrebse, Anflug; große Forellen auch Kleinfische.
Wo lebt die Art Bachforelle?
Lebensraum der Art Bachforelle: kühle, sauerstoffreiche Bäche und Flüsse mit kiesigem Grund (Forellenregion), auch klare Seen.
Gilt für die Art Bachforelle in Bayern eine Schonzeit?
In Bayern gilt für die Art Bachforelle: Schonzeit vom 1. Oktober bis 15. März und Schonmaß 26 cm (AVBayFiG). In anderen Bundesländern kann für die Art Bachforelle anderes gelten.

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