Blaubandbärbling: Merkmale, Lebensraum und Schonzeit
Pseudorasbora parva
Der Blaubandbärbling kam mit Besatzfischen aus Ostasien nach Europa. Merkmale, Lebensraum, Laichzeit und Schonzeit im Überblick.
Steckbrief
- Familie
- Karpfenfische (Cyprinidae)
- Größe
- meist 5–8 cm
- Lebensraum
- Teiche, Gräben und Seen
- Nahrung
- Plankton, Fischlaich, Kleintiere
- Laichzeit
- April bis August, mehrmals im Jahr
- Status
- Invasiv (Unionsliste der EU)
Die Art Blaubandbärbling (Pseudorasbora parva) gehört zu den Karpfenfischen (Cyprinidae). Typische Größe: meist 5–8 cm. Lebensraum: Teiche, Gräben und Seen. Laichzeit: April bis August, mehrmals im Jahr. Status: invasiv (Unionsliste der EU).
Merkmale
- Kleiner, schlanker Fisch
- Leicht oberständiges Maul
- Dunkles Längsband (vor allem bei Jungfischen)
- Schuppen dunkel gerandet (Netzmuster)
Lebensraum und Lebensweise
Der Blaubandbärbling kam mit Besatzfischen aus Ostasien nach Europa. Er überträgt Krankheiten auf heimische Fische und steht auf der Liste invasiver Arten der EU.
Nahrung: Plankton, Fischlaich, Kleintiere. Fortpflanzung: April bis August, mehrmals im Jahr.
Verwechslungsgefahr
So unterscheidest du die Art Blaubandbärbling von ähnlichen Arten:
- Moderlieschen – hat ein bläuliches, aber kein dunkles Längsband und keine dunkel gerandeten Schuppen.
Schonzeit und Mindestmaß
Schonzeit und Mindestmaß der Art Blaubandbärbling legt jedes Bundesland selbst fest, Gewässerbewirtschafter können strengere Regeln erlassen. Verbindlich sind die aktuellen Vorschriften deines Bundeslands und die Angaben auf deinem Erlaubnisschein.
Als invasive Art der EU-Unionsliste darf die Art Blaubandbärbling nicht lebend transportiert, gehalten oder wieder ausgesetzt werden.